Goldhasen-Rechtsstreit:
Statement zum EuG-Urteil vom 17. Dezember 2010

„Wir freuen uns natürlich sehr über das Urteil des Gerichts der Europäischen Union. Wir fühlen uns dadurch darin bestätigt, dass es nicht richtig sein kann, ein dreidimensionales Produkt nachträglich als Marke schützen zu lassen, obwohl es sich um eine traditionelle Form, wie z.B. den Schokoladen-Osterhasen, handelt", betont Peter Riegelein, Geschäftsführender Gesellschafter der Confiserie Riegelein. Der sitzende Hase in Goldfolie ist eine altbewährte Form, die bereits seit den 50er Jahren von zahlreichen Herstellern genutzt wird. „Lindt ist keineswegs der Erfinder des sitzenden Goldhasen. Es war und ist seit Jahrzehnten absolut üblich, Goldfolie als Verpackungsmaterial für Schokohasen zu benutzen. Daher wäre es für uns nicht nachvollziehbar, dass der Verkauf solcher Produkte plötzlich nicht mehr möglich sein sollte. Wir hoffen nun natürlich, dass sich auch die deutschen Richter dem europäischen Urteil anschließen und ebenfalls keine nachträgliche Monopolisierung dulden werden", erklärt Peter Riegelein.